Projekt »3D-Kulturgut«

Kunstschätze in neuer Dimension

Ein vollautomatischer 3DScan digitalisiert Objekte schnell und kostengünstig. Digitale Abbilder eröffnen neue Dimensionen für Kunstliebhaber und Forscherinnen und Forscher und bewahren Kulturgüter für nachfolgende Generationen.

Ausgangslage

Viele Kunstwerke sind für die Öffentlichkeit unzugänglich und die Forschung an Originalen über Ländergrenzen hinweg gestaltet sich schwierig. Trotz fortschreitender Digitalisierung werden Kunstobjekte meist nur zweidimensional gescannt. Diese manuelle 2D-Methode ist kosten- und ressourcenintensiv.

Forschungsleistung

Durch die Weiterentwicklung der Digitalisierstraße CultLab3D können originalgetreue Abbilder von Kulturgütern reproduziert und diese sogar in reale Reproduktionen durch 3D-Druckverfahren umgesetzt werden. Durch den vollautomatischen und autonomen 3D-Digitalisierungsprozess können Objekte schneller und kostengünstiger gescannt werden.

Vision

Die 3D-Scantechnologie kann ganze Depotsammlungen von Kunstschätzen zum Leben erwecken. Mit 3D-Druckverfahren können 3D-Reproduktionen erzeugt werden, die anstelle von Originalen ersatzweise eingesetzt werden. Dadurch eröffnen sich revolutionäre Möglichkeiten für neue Ausstellungskonzepte, wie Hybride Ausstellungen, oder der Nutzung von Reproduktionen als Ersatz von Leihgaben zur Vermeidung von Transportschäden oder Versicherungskosten. Für Kunstliebhaber und Forscher wäre das ein Aufbruch in die nächste Dimension!

Investition

Für den leistungsfähigen Ausbau der Digitalisierungsstraße CultLab3D um weitere Scanmodule werden 1 Mio € benötigt.

Spendenempfehlung

200 000 € planen und strukturieren ein digitales Archiv für 3D-Modelle.

Projektlaufzeit

3 Jahre