Projekt »Kunstklima«

Hightech schützt Kunstobjekte

Mikrosensoren am Objekt könnten künftig für eine verlässliche Früherkennung von schädlichen Umweltfaktoren sorgen. Individuelle Risikoanalysen ermöglichen die Einstellung eines perfekten Klimas zum Erhalt der Schätze.

Ausgangslage

Kunstwerke leiden in privater wie in öffentlicher Hand unter ungünstigen Lichtverhältnissen und wechselnden Klimabedingungen. Wie lässt sich der Verfall dieser Schätze verhindern? Bisher ist das Wissen um Risikofaktoren einer unbedachten Aufbewahrung und die daraus resultierenden Schadensprozesse sehr beschränkt. Nur vereinzelt liegen Laborversuche oder Simulationen zu spezifischen Kunstmaterialien vor.

Forschungsleistung

Fraunhofer erstellt eine Studie zu den Risikofaktoren für Kunstwerke. Darauf aufbauend wird ein mikrosensorisches Frühwarnsystem entwickelt, das das Raumklima misst und mit Risikofaktoren abgleicht.

Vision

Das Projekt dient der Vermeidung von Schäden und damit einhergehenden, aufwändigen und kostenintensiven Restaurierungen. So lässt sich der Wertverlust von kostbaren Tafel- und Leinwandgemälden begrenzen. Und nicht zuletzt trägt dieses Projekt auf gesellschaftlicher Ebene maßgeblich zum Erhalt unseres Kulturerbes bei. So bleiben Zeitzeugen vergangener Epochen auch für nachfolgende Generationen bewahrt und überliefern ihnen ein Stück kulturelles (Selbst)Verständnis.

Investition

Für den Prototyp eines mikrosensorischen Frühwarnsystems zum Schutz von Kunstschätzen benötigen wir 1,2 Mio €.

Spendenempfehlung

20 000 € definieren Risikofaktoren für Kunstwerke.

Projektlaufzeit

3 Jahre